Die Crit’Air Vignette ist für Lille eingeführt worden

Am 6.02.2017 wurde durch den Präfekten des Départements Nord angekündigt, dass die Crit’Air Vignette schon im Februar Pflicht wird für die Stadt und Umgebung von Lille.

Die Pflicht, eine Vignette an dem Fahrzeug zu haben, wird jedoch formal erst dann unter Strafe gestellt, wenn eine bestimmte Stufe der schlechten Luftqualität (Luftverschmutzungsspitze) erreicht wird. Dies ist ein gleiches Modell einer Umweltzone bzw. Fahrverbotszone wie im Großraum Grenoble.

Bei einer dauerhaften Luftverschmutzungsspitze wird dann jeden Tag von den Behörden angekündigt, welche Fahrzeuge mit welcher Crit’Air Vignette in Lille und Umgebung fahren dürfen.
Die Fahrzeuge, die zu alt sind um eine Vignette zu bekommen, werden in solchen Fällen gar nicht fahren dürfen.
Da die jeweiligen Luftverschmutzungsphasen erfahrungsgemäß meist immer unerwartet kommen, ist es den Einwohnern der Stadt sowie dem gesamten europäischen Durchgangsverkehr der Metropole Lille empfohlen, sich die Crit’Air Vignette bereits zuvor zu besorgen.
 
Jeder Verstoß gegen die Vignettenpflicht und gegen die Verkehrseinschränkung wird in der Metropole Lille zunächst mit einer Strafe der Kategorie 2 von 35 Euro bestraft, gemäß Artikel L. 325-1 bis L. 325-3 und R. 411-19 des französischen Verkehrsgesetzbuchs.

Die Einführung einer festen ZCR Umweltzone im Zentrum von der Stadt wird ab dem 10.02.2017 im Detail debattiert und festgelegt werden.
Ab dann erst werden auch die Grenzen der Luftschutzzone von Lille bekannt gegeben.

Neuigkeiten aus der Umweltzone Lille

14.02.2017 Im nordfranzösischen Lille ist die Verschmutzungsphase im Abklingen. Laut dem Institut Atmo Hauts-de-France, das für die Kontrolle der Luftqualität in Nordfrankreich zuständig ist, führen die momentanen  Wetterbedingungen zu einem weiteren Zerstreuen der Feinstäube und Schadstoffgase. Die Crit’Air Vignette wird demzufolge noch nicht sofort zur Pflicht, sondern erst etwas später.