Die Entstehung und der politische Rahmen der französischen Crit’Air Vignette

Die französischen Crit’Air Vignette entstand im Rahmen des französischen Gesetzes zur Energiewende und insbesondere deren Ziele zur Verringerung der Luftschadstoffe in Frankreich.
Dieses Crit’Air Projekt, welches ursprünglich zum 01.01.2016 in Kraft treten sollte, wurde um ein halbes Jahr verschoben, um den Dialog mit den betroffenen lokalen Regierungen und Organisationen mit den nationalen französischen Ministerien zu verlängern.

Die Crit’Air Vignette wurde nach einer Serie von französischen Regierungsmaßnahmen eingeführt. Insbesondere ist dies der dritte Umwelt- und Gesundheitsplan für die Planungs-Periode 2015-2019, der Feinstaubplan für die Planungs-Periode 2010-2015, der Notfallplan für Luftqualität von 2012 und der Plan für den Schutz der Atmosphäre  vom 12.02.2015.

Bereits im Jahre 1998 wurde in Frankreich die erste grüne Umweltplakette „Pastille verte“ eingeführt, um den umweltfreundlichsten Fahrzeugen zu erlauben, auch während einer hohen Luftverschmutzung fahren zu dürfen. Sie wurde jedoch aus verschiedenen Gründen 2012 wieder abgeschafft.  
Die Crit’Air Vignette unterteilt sich gemäß der nationale Verordnung zur Crit’Air Vignette (Décret 2016-858 vom 29.06.2016) in sechs Kategorien und Farben und unterscheidet damit die saubersten und neuesten Fahrzeuge von älteren Fahrzeugen und ganz alten und die Umwelt verschmutzenden Fahrzeugen.

Das „Luft-Zertifikat“ Crit’Air zeigt damit die Konformität von Kraftfahrzeugen mit verschiedenen Kriterien unter Berücksichtigung der Emission von Luftschadstoffen und der Energieeffizienz auf. Unter Luftschadstoffen werden hier mindestens die Feinstäube und die Stickoxide (NOx) verstanden. Insofern ist die Crit’Air Vignette der deutschen Feinstaubvignette und der deutschen Blauen Plakette vergleichbar.
Die Crit’Air Vignette kann ab sofort in unserem Shop für in Frankreich zugelassene Fahrzeuge käuflich erworben werden.