Der französische Senat zeigt das Fehlen einer Langzeitstrategie der Regierung zur Verbesserung der Luftqualität auf

Laut einer Studie des französischen Senats vom 4. Juli 2017 resultieren „die Schwierigkeiten in der Umsetzung der Direktive zur Verbesserung der Luftqualität aus der geringen nationalen Ambition, der komplexen französischen Verwaltungsorganisation und den stark verteilten und unzureichenden finanziellen Mitteln.“ Obwohl die Sicherung der Luftqualität zu einem Schwerpunkt der französischen Politik geworden ist, verhindern die Vielzahl der Akteure sowie das fehlende finanzielle Engagement eine langfristige Verbesserung. Hierbei sei gerade das Zusammenspiel zwischen Regierung und Kommunen ein großes Problem. Solange dieses nicht verbessert wird, werden auch die Autofahrer mit Einschränkungen bezüglich der Zirkulation in den Städten rechnen müssen.